Das Kunstgewerbemuseum

Der Leuchter hat die Inventarnummer 57363. Fotonachweis/Creditline: Kunstgewerbemuseum, Staatliche Kunstsammlungen Dresden und Frank C. Möller Fine Arts, Aufnahme: Michael Holz

Spende für den Ankauf des Kronleuchters der Chursächsischen Spiegelfabrik für die Ausgestaltung der Kaiserzimmer

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Spendenkonto des Freundeskreises:  OSPA Dresden - IBAN DE17 8505 0300 3200 0100 10 -  Verwendungszweck: Kronleuchter

 

Historie des Kunstgewerbemuseums und Sammlungsinhalte

Die Gründung des Kunstgewerbemuseums wurde 1876 vom Königlich-Sächsischen Ministerium des Innern initiiert und war als Schau- und Vorbildersammlung für die Kunstgewerbeschule sowie als Inspirationsquelle für Industrie und Handwerk gedacht. An ihr sollten Formgefühl, Qualitätsbewusstsein sowie diverse Handwerkstechniken vermittelt werden. Nicht nur in Dresden, sondern in ganz Europa entstanden in Folge der ersten Weltausstellung in London 1851 gleichartige Sammlungen, die u. a. die Exportierfähigkeit der lokalen Gebrauchsgüter sichern sollten. Damit entstand ein völlig neuer Museumstyp, der nicht höfisch-repräsentativ orientiert war.

Seit 1963/64 ist das Kunstgewerbemuseum im Berg- und Wasserpalais des Schlosses Pillnitz beheimatet und von Mai bis Oktober für seine Besucher geöffnet. Die Sammlung umfasst heute ca. 60.000 Objekte aus mehr als 1.500 Jahren. Unter anderem Glas, Keramik, Textil, Metall, Holz und Kunststoff werden in unterschiedlichsten Gestaltungsformen aufbewahrt und innerhalb eines vielfältigen Ausstellungsprogrammes immer wieder neu inszeniert. Als besondere Höhepunkte sind die Bestände des sächsischen Kunsthandwerkes, die Musikinstrumentensammlung und das Schaudepot der Deutschen Werkstätten zu nennen, aber auch bedeutende internationale Sammlungsgebiete werden im Kunstgewerbemuseum repräsentiert. Anhand des Werkbestandes der Hellerauer Werkstätten, im Bergpalais zu sehen, wird die innovative Kraft der Reformbewegung deutlich, die durch die maschinelle Fertigung und minimalistische Ästhetik im Möbelbau geprägt ist.

Die sich in jüngster Zeit im Wandel befindliche Dauerausstellung sowie die verschiedenen Sonderausstellungen haben die Zielsetzung, sowohl das Thema Gestaltung und Materialität einer breiten Öffentlichkeit zu Bewusstsein zu bringen als auch Fachleute aus dem Bereich Design und Industrie nachhaltig zu inspirieren. Dies zeigen nicht zuletzt die Kooperationen mit Hochschulen, Manufakturen und Designern, denen die Sammlung und das Museum eine kreative Plattform bietet.

Ausstellungen 2022

Jahresflyer 2022

 

Blickwechsel: Chiharu Shiota und das Wechselspiel von Innen und Außen, Sammlung Schenkung Hoffmann, im Wasserpalais

30.04.2022 bis 27.07.2022

Flyer

 

Gestaltung um 1900, Neueinrichtung der Kaiserzimmer

ab 25.05.2022 - Dauerausstellung

Flyer

 

Spoon Archaeologie

30.04.2022 bis 31.10.2022

Flyer