Nächstes Ausstellung

Freuen wir uns auf schöne Ausstellungen 2018

Spende für Silbermann-Cembalo


Dass Gottfried Silbermann auch als Erbauer von besaiteten Tasteninstrumenten berühmt war, ist heute weniger bekannt. Lediglich drei seiner Hammerflügel sind noch erhalten, kein einziges der zahlreichen Clavichorde aus seiner Werkstatt ist heute noch nachweisbar. Dem nach 1945 in den Bestand des Kunstgewerbemuseums gelangten Cembalo kommt als vermutlich einzig erhaltenem Cembalo aus der Freiberger Werkstatt eine Schlüsselrolle zu. Seine Restaurierung würde sowohl für die Instrumentenforschung wie die Musikpraxis einen einzigartigen Erkenntnisgewinn bedeuten. Um die Kosten in Höhe von voraussichtlich 30.000 Euro finanzieren zu können, benötigt das Kunstgewerbemuseum allerdings Ihre Hilfe. Der Freundeskreis Kunstgewerbemuseum Dresden e.V. bittet dafür um Spenden. Unter www.fk-kunstgewerbemuseum.de finden Sie alle Angaben. Selbstverständlich können Sie Ihre Spende steuerlich geltend machen.
Wir danken Ihnen herzlich für Ihre Unterstützung!

Spendenkonto des Freundeskreises:  OSPA Dresden - IBAN DE17 8505 0300 3200 0100 10 -  Verwendungszweck: Silbermann-Cembalo

 

Alte Musik im Kunstgewerbemuseum

Konzertreihe veranstaltet vom Kunstgewerbemuseum - Musikinstrumentensammlung der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden mit finanzieller Unterstützung des Freundeskreises Kunstgewerbemuseum Dresden e.V.

Sehr geehrte Freunde der Alten Musik im Kunstgewerbemuseum

Johann Sebastian Bachs Suiten für Violoncello solo zählen zweifellos zu den bekanntesten Solowerken für Bassstreichinstrumente, nicht nur in der Musik des 18. Jahr-hunderts. Bis heute ist nicht gänzlich geklärt, ob Bach diese Musik wirklich für ein Violoncello im heutigen Sinne oder eher für eine Viola da spalla geschrieben hat. Bernhard Hentrich experimentiert mit dem Klang eines größeren und älteren Instruments – mit erstaunlichem Resultat. • Um Bach im weitesten Sinne dreht sich auch das zweite Konzert mit Musik einiger seiner Kinder und Schüler – alle-
samt bekannte Namen ihrer Zeit. Bach setzte „bey allen
seinen Compositionsschülern die Fähigkeit, musikalisch
denken zu können, voraus“. So beschreibt der Bach-Biograph Johann Nikolaus Forkel 1802 die Intentionen Bachs als Lehrer. Die Dresdner Barockoboistin Luise Haugk begibt sich gemeinsam mit Sebastian Knebel – mit dem großen Gräbner-Cembalo bestens vertraut – auf die kompositorischen Spuren von Bachs Eleven. • Das dritte Konzert zeigt, was passiert, wenn sich Bassspieler selbst ein Programm zusammenstellen: quer durch Italien, Deutsch-
land und Frankreich führen die beiden Leipziger Spezialisten für historische Bassinstrumente den Zuhörer und zeigen die Entwicklungsspuren der verschiedenen Bassinstrumente auf. Dabei zeigt sich: vor 250 Jahren war das
Instrumentarium nämlich keineswegs so standardisiert wie heute – jede Region hatte ihre eigene Ideen davon, wie ein Bassinstrument zu klingen hat.

Konzertübersicht
1. Konzert Samstag, 26. Mai 2018, 17 Uhr
B A C H
Die Solosuiten für Violoncello Bernhard Hentrich auf dem Violone von Peregrino Zanetto di Montechiaro, Brescia, nach 1591, aus der Sammlung des Kunstgewerbemuseums.

2. Konzert Samstag, 9. Juni 2018, 17 Uhr
„Kinder, Schüler und Gelehrte - des am Dresdner Hof als Kapellmeister geführten Johann Sebastian Bachs Eleven und Erben“
Luise Haugk – Barockoboe
Sebastian Knebel – Cembalo

Werke von Carl Philipp Emanuel, Wilhelm Friedemann und Johann Christian Bach sowie Johann Philipp Kirnberger und Johann Ludwig Krebs.

Es erklingt das Cembalo von Johann Heinrich Gräbner d. J., Dresden 1739, aus der Sammlung des Kunstgewerbemuseums.

3. Konzert Samstag, 21. Juli 2018, 17 Uhr
Gaudium bassorum

Glück ist, wenn der Bass einsetzt. Felix Görg und Katharina Litschig spielen Bassstreichinstrumente aus der
Sammlung des Kunstgewerbemuseums. Werke von Johann Sebastian Bach, Marin Marais, Josephin
Boismortier, Giovanni Battista Vitali und Antonio Vivaldi.

Flyer 2018